Tag 12: Do, 24. August 2017:
Markus
nahm morgens ein schnelles Frühstück ein, denn Jan holte ihn
bereits um halb 9h ab. Ich hatte noch nicht erwähnt, dass unsere
Freunde bei der Hinfahrt schon bei Göttingen eine Panne mit ihrem
Familienbus hatten und mit x Stunden Verzögerung und 2 Mietwägen
(ein Bus war nicht zu bekommen) den Rest der Strecke zurückgelegt
hatten.
Für
die Rückfahrt war nun in Kiel ein ausreichend großer Bus bereit
gestellt, und den holten die Jungs morgens ab.
Die
Kinder und ich ließen es gemütlicher angehen und spazierten
anschließend zum Ferienhäuschen. Wir wollten Melanie ein bisschen
beim packen und aufräumen helfen, also z.B. die Kinder bespassen und z.B. aufpassen, dass die Zwillinge gepackte und zum Einladen ins Auto vor
die Haustüre gestellte Taschen nicht gleich wieder ausräumten.
Das
ging weitgehend gut.
Die großen Mädels arbeiteten eine Weile an
einer Flaschenpost, die sie noch zu Wasser liessen. Sie werden
allerdings nie eine Antwort erhalten, denn trotz Hinweis auf die
Sinnhaftigkeit eines Absenders wollten sie darauf verzichten.
Die
Jungs waren ebenfalls am spielen und machten nur wenig Blödsinn. Als
gerade das obere Stockwerk fertig aufgeräumt und gesaugt war, fiel
ihnen allerdings nichts besseres ein, als dort auf dem Sofa im
Kinderzimmer eine Tüte Sesamcracker zu öffnen und diese in den
Fleece-Kuschel-Meerjungfrauenschwanz von Ida einzufüllen. Und zwar
ganz unten in die Flosse. Zumindest fast alles. Der Rest war auf Sofa
und Teppichboden verteilt. Da brauchste Nerven!
Ein
paar Stunden später war der Bus fertig (und voll) beladen, auch die
letzte Tasche hatte wundersamerweise noch eine Lücke gefunden und
auch alle Insassen hatten ein Plätzchen ergattert. Es hieß Abschied
nehmen.
Wir
hatten noch einen Haufen Lebensmittel geerbt und Luzi Idas stattliche
Muschelsammlung. Markus bepackte damit sein Radl und fuhr heim. Die
Kinder und ich wollten gleich noch den „Brombeerweg“
entlanggehen, sammeln und naschen.
Auf dem Rückweg wanderten wir mit
gesenkten Köpfen den Strand entlang auf der Suche nach Meerglas,
besonderen Steinen und Muscheln. Luzis eigens kreierte
Sammeltütentragetechnik werden wir zum Patent anmelden und einen
Welterfolg landen.
Wenn wir mal die Köpfe anhoben, um die
Nackenmuskulatur zu entspannen, konnten wir die Kiter übers Wasser
flitzen sehen, überall bewegten sich bunte Schirme und man kam nicht
umhin zu staunen, dass die sich nicht ins Gehege kommen mit ihren
langen Schnüren.
Bis
wir zurück kamen war es schon später Nachmittag, die Kinder
verschwanden mit ihren Fahrrädern zum Spielplatz mit großem
Piratenschiff und einem ganz speziellen Trampolin.
Abends heizte
Markus den Grill an, ich machte Kartoffelsalat und Tomatensalat dazu
und so ließen wir es uns schmecken.


















































