Donnerstag, 31. August 2017

Schwedeneck 2

Tag 12: Do, 24. August 2017:


Markus nahm morgens ein schnelles Frühstück ein, denn Jan holte ihn bereits um halb 9h ab. Ich hatte noch nicht erwähnt, dass unsere Freunde bei der Hinfahrt schon bei Göttingen eine Panne mit ihrem Familienbus hatten und mit x Stunden Verzögerung und 2 Mietwägen (ein Bus war nicht zu bekommen) den Rest der Strecke zurückgelegt hatten.
Für die Rückfahrt war nun in Kiel ein ausreichend großer Bus bereit gestellt, und den holten die Jungs morgens ab.
Die Kinder und ich ließen es gemütlicher angehen und spazierten anschließend zum Ferienhäuschen. Wir wollten Melanie ein bisschen beim packen und aufräumen helfen, also z.B. die Kinder bespassen und z.B. aufpassen, dass die Zwillinge gepackte und zum Einladen ins Auto vor die Haustüre gestellte Taschen nicht gleich wieder ausräumten. 



Das ging weitgehend gut. 
Die großen Mädels arbeiteten eine Weile an einer Flaschenpost, die sie noch zu Wasser liessen. Sie werden allerdings nie eine Antwort erhalten, denn trotz Hinweis auf die Sinnhaftigkeit eines Absenders wollten sie darauf verzichten.
Die Jungs waren ebenfalls am spielen und machten nur wenig Blödsinn. Als gerade das obere Stockwerk fertig aufgeräumt und gesaugt war, fiel ihnen allerdings nichts besseres ein, als dort auf dem Sofa im Kinderzimmer eine Tüte Sesamcracker zu öffnen und diese in den Fleece-Kuschel-Meerjungfrauenschwanz von Ida einzufüllen. Und zwar ganz unten in die Flosse. Zumindest fast alles. Der Rest war auf Sofa und Teppichboden verteilt. Da brauchste Nerven!
Ein paar Stunden später war der Bus fertig (und voll) beladen, auch die letzte Tasche hatte wundersamerweise noch eine Lücke gefunden und auch alle Insassen hatten ein Plätzchen ergattert. Es hieß Abschied nehmen.
Wir hatten noch einen Haufen Lebensmittel geerbt und Luzi Idas stattliche Muschelsammlung. Markus bepackte damit sein Radl und fuhr heim. Die Kinder und ich wollten gleich noch den „Brombeerweg“ entlanggehen, sammeln und naschen. 



Auf dem Rückweg wanderten wir mit gesenkten Köpfen den Strand entlang auf der Suche nach Meerglas, besonderen Steinen und Muscheln. Luzis eigens kreierte Sammeltütentragetechnik werden wir zum Patent anmelden und einen Welterfolg landen.



Wenn wir mal die Köpfe anhoben, um die Nackenmuskulatur zu entspannen, konnten wir die Kiter übers Wasser flitzen sehen, überall bewegten sich bunte Schirme und man kam nicht umhin zu staunen, dass die sich nicht ins Gehege kommen mit ihren langen Schnüren.



Bis wir zurück kamen war es schon später Nachmittag, die Kinder verschwanden mit ihren Fahrrädern zum Spielplatz mit großem Piratenschiff und einem ganz speziellen Trampolin.



Abends heizte Markus den Grill an, ich machte Kartoffelsalat und Tomatensalat dazu und so ließen wir es uns schmecken.


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