Tag3: Di, 15.08.2017
Als Luzia und ich morgens die Vogelvoliere ums Eck von der Rezeption bewunderten und auch die danebenliegende Behausung der Streifenhörnchen und Karnickel inspizierten, taute der Platzwart zusehends auf. Luzi bekam Erdnüsse und durfte ein weisses Streifenhörnchenweibchen damit füttern. Wir erfuhren, dass er versucht, diese weisse Farbgebung (keine Albinos) zu züchten, der Streifenhörnchenmann allerdings seinen Job noch nicht zufriedenstellend erledigt.Ein lilafarbener Wellensittich fiel uns ebenfalls auf. Mit desem, so er sich als „sie“ entpuppt soll ein roter Farbschlag gezüchtet werden.
Wir bewegten unser mobiles zu Hause heute nur wenige Kilometer. Markus hatte Kontakt zu einer alten Freundin aufgenommen und einen Besuch bei ihr ausgemacht. Es wurde ein gemütlicher Nachmittag bei Kaffee und Muffins, die Kinder freundeten sich schnell mit dem Sohn der Familie an und Luzia fand sich sowieso im Paradies wieder, denn direkt neben dem Wohnhaus stehen im Stall insgesamt 5 Pferde, die gestreichelt und mit Leckerli gefüttert werden durften.
Von beeindruckend großen und kräftigen Kaltblütern, die der Hausherr zum Kutsche fahren hat über ein goßes (Hausherrin) und ein kleineres Reitpferd (für den Sohn) hin zum Maskottchen Michel, einem kleinen Pony.
Abgesehen davon ergänzen Hühner, eine Katze, 2 Pfaue und Wellensittiche nebst Zebrafinken die Familie. Es war nicht leicht, nach ein paar Stunden die Kinder dort wieder loszueisen. Liebe Präsente (Nudeln in Pferde- bzw. Treckerform) und die Aussicht auf einen nahen Platz an einem hübschen See, dem Perlsee, halfen. Wir bekamen tatsächlich einen Platz direkt am Wasser, richteten uns häuslich ein und Markus hüpfte mit den Kindern direkt ins Wasser. Mama entspannte derweil mit ner Flasche Radler.
Endlich warfen wir auch mal den Grill an und kaum saßen wir satt und zufrieden um den Tisch, braute sich im Westen ein heftiges Gewitter zusammen. Der Himmel präsentierte sich mit einer Mischung aus verschiedenen Grau- und Rosaschattierungen. Der Genuss dieser Farbenpracht wurde etwas gemindert durch die Information eines Nachbarn, da braue sich ein ziemliches Unwetter mit Hagel zusammen. Wir waren geneigt, ihm zu glauben, da die Informationen aus erster Hand von einem befreundeten „Wetterflieger“ stammte, der mit einem Hubschrauber die aktuelle Lage erkundet und an Wetterstationen meldet. Letztlich zog der Hagel nördlich an uns vorbei und sowohl die Skoda Karosserie wie auch unsere Markise wurden lediglich tropfnass, erhielten aber keine bleibenden Eindrücke.






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